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Sehr geehrte Damen und Herren
INSOS SG-AI steht an der Schwelle zu einer neuen Ära. Mit der Wahl von Miriam Augustine als Co-Leitung auf der Geschäftsstelle werden die Weichen für einen noch schlagkräftigeren Verband gestellt. Wir freuen uns auf die neuen Möglichkeiten, die sich mit den zusätzlichen 60 Stellenprozenten eröffnen. Wir freuen uns auch, dass damit der Vorstand entlastet werden kann.
Wir sind zudem glücklich darüber, dass wir zwei zusätzliche Vorstandsmitglieder gewinnen konnten. Denn zusätzlich zum Transformationsprozess im Kontext der Ambulantisierung im Bereich Wohnen gibt es verschiedene Baustellen, die viel Man- und Womanpower verlangen: Im Dienstleistungsbereich TSmL haben viele Betriebe mit zu tiefen Tarifen zu kämpfen oder kratzen am Limit der Höchstansätze. Der Kanton St. Gallen ist gewillt, zusammen mit uns adäquate Lösungen zu finden. Dann hat der Mangel an Intensivplätzen eine Dimension erreicht, wo man nicht mehr wegschauen kann. Auch hier ist INSOS SG-AI bereit, an guten Lösungen für die Zukunft mitzuwirken.
Wir danken an der Stelle Marco Dörig noch einmal sehr herzlich für seinen grossen und unermüdlichen Einsatz als Präsident und Vorstandsmitglied in den vergangenen Jahren.
Und wir wünschen Patrick Benz, dem neuen Präsidenten, den beiden neuen Vorstandsmitgliedern Martin Landolt und Christoph Tobler und Miriam Augustine einen guten Start und viel Freude in ihren jeweiligen Ämtern und Funktionen. Felicitas Leibundgut, Geschäftsführerin INSOS SG-AI
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Ein HEVE-Kompetenzzentrum in Münsterlingen?
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Es gibt viel zu wenige Intensivplätze bzw. Plätze für Menschen mit herausforderndem Verhalten (HEVE). Nicht nur im Kanton St. Gallen, sondern schweizweit. Die Stiftung Mansio in Münsterlingen plant einen Neubau mit 40 Plätzen. Der Geschäftsleiter Marcel Heuberger berichtet von den Plänen.
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Gesetzesrevision I
Anfang März fand im Kantonsrat die erste Lesung zur Revision des BehG im Kanton St. Gallen, die drei Nachträge umfasst, statt. Die Verbandsmitglieder sind in erster Linie direkt von Nachtrag I betroffen (Finanzierung des ambulanten Wohnens). Der Kantonsrat folgte den Anträgen der vorberatenden Kommission und beauftragte die Regierung, die Organisationen bei der Transformation zur Ambulantisierung zu beraten und zu unterstützen und dem Kantonsrat über Massnahmen zur erfolgreichen Transformation Bericht zu erstatten. Der Verband nahm die Resultate mit grosser Erleichterung und Zufriedenheit zur Kenntnis – das politische Lobbying, das letztes Jahr geleistet wurde, insbesondere auch mittels des Auftrittes bei der vorberatenden Kommission, trug damit Früchte. Vom 8.-10. Juni findet die zweite Lesung der Nachträge im Kantonsrat statt. Die nächste Begleitgruppen-Sitzung mit dem Kanton, an der wichtige Eckpfeiler auf Ebene Verordnung besprochen werden sollen, wird vor den Sommerferien stattfinden. Da die vorberatende Sitzung zwei Sitzungen für das Geschäft benötigte, hat sich die parlamentarische Beratung um eine Session verzögert. Damit kann die Volksabstimmung erst Ende 2026 stattfinden, was dazu führt, dass der Vollzug des ersten Nachtrags frühestens Mitte 2027 starten kann.
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Gesetzesrevision II
Die Arbeiten am zweiten Revisionsschritt, mit dem ein neues Finanzierungssystem im Bereich des stationären Wohnens entwickelt werden soll, sind ebenfalls am Laufen. Auch hier liegt der Lead beim Amt für Soziales; es gibt eine Begleitgruppe des Kantons, in der auch INSOS SG-AI vertreten ist; zudem wurde eine Fachgruppe gebildet, in der die Expertise der Branche abgeholt wird, um die Grundlagen zu erarbeiten. Diese tagt Ende Juni das nächste Mal. Mitte Juni wird das Netzwerk der Dienstleister die Sitzung der Begleitgruppe vorbereiten. Die Arbeiten schreiten also voran, wobei auch hier der ursprüngliche Zeitplan nicht eingehalten werden kann: Der Vollzug ist auf Anfang 2029 vorgesehen.
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Kantonales Projekt zum Thema HEVE/Intensivplätze
Seit längerer Zeit gibt es eine Fachkommission Schnittstelle Psychiatrie und Behinderung (FK SPB), in der alle wichtigen Akteure vertreten sind, die von schwierigen Platzierungen im Kontext von Krisensituationen aufgrund von selbst- und fremdverletzendem Verhalten von Menschen mit Unterstützungsbedarf betroffen sind. Das AfSO hat letztes Jahr gemeinsam mit der Hochschule Luzern ein differenziertes und praxistaugliches Steuerungsmodell für Leistungen für Personen mit Sonderbedarf HEVE entwickelt. Dieses wurde am Jahrestreffen der FK SPB im Februar 2026 präsentiert – siehe Unterlagen auf der Website im internen Bereich. Fakt ist, dass zwölf bewilligte Intensivplätze rund 30 Personen mit Sonderbedarf im Jahr 2025 gegenüberstehen, die ausserkantonal untergebracht sind und deren Platzierungskosten der Kanton SG nicht steuern kann. Zudem rechnet der Kanton mit einem weiter steigenden Bedarf. Aufgrund dessen folgt das Projekt Sonderbedarf «HEVE» (HEVE heisst herausforderndes Verhalten), mit dem konzeptionelle, fachliche und ideelle Grundlagen und innerkantonale Strukturen und Prozesse erarbeitet werden sollen, damit in Zukunft der Bedarf an HEVE-Plätzen gedeckt werden kann. INSOS SG-AI wird im Projektausschuss vertreten sein und im Kernteam werden Fachpersonen aus ausgewählten Organisationen ihre Expertise einbringen. Mitte 2027 beginnt die Realisierung, Ende 2028 soll das Projekt abgeschlossen werden können.
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Datenanalyse im Bereich TSmL/Höchstansätze
Seit mehreren Jahren weist INSOS SG-AI das AfSO darauf hin, dass es immer mehr Betriebe gibt, welche die Höchstansätze im Dienstleistungsbereich TSmL erreichen, und dass die Höchstansätze, die seit 2016 gelten, angehoben werden müssen. Die Regierung hat letztes Jahr zwar einen gewissen Anpassungsbedarf anerkannt, hat aber entschieden, für das Jahr 2026 keine Erhöhung vorzunehmen. Das AfSO ist in der Folge mit INSOS SG-AI übereingekommen, eine Datenanalyse vorzunehmen, um auf Grundlage vorliegender Zahlen und Fakten Gründe für teilweise vorhandene Unterdeckungen zu eruieren und adäquate Lösungen zu erarbeiten, damit der Unterfinanzierung betroffener Betriebe wirksam begegnet werden kann. Seit Februar liegt die Analyse vor und konnte mit INSOS besprochen werden. Das AfSO bereitet derzeit die Kommunikation an die Betriebe mit TSmL vor. Das Schreiben geht voraussichtlich in den nächsten Tagen raus.
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Revision Gesundheitsgesetz
Da mittlerweile neun Verbandsmitglieder auf der Pflegeheimliste stehen, geraten das Gesundheitswesen und viele Fragen, die das Thema Pflege betreffen, auch im Behindertenbereich immer stärker in den Fokus. Nachdem INSOS SG-AI bereits in Zusammenhang mit der Pflegeinitiative an der Vernehmlassung etc. teilgenommen hat, nahm es Anfang Jahr die Gelegenheit wahr, auch an der Vernehmlassung zur Revision des Gesundheitsgesetzes teilzunehmen. Zu klären ist im neuen Gesetz insbesondere der Unterschied zwischen klassischen Pflegeheimen und den Betrieben aus dem Behindertenbereich, die auf der Pflegeheimliste sind, bzw. müssen alle Regelungen den Sonderstatus der Betriebe unserer Branche korrekt abbilden bzw. Ausnahmeregelungen klar definiert sein.
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Umsetzung Entlastungspaket Kanton St. Gallen
Unsere Branche muss im Rahmen des Entlastungspaketes 2026 jährlich zwei Millionen via KVG-Finanzierung sparen. Im Juni findet darum eine erste Auslegeordnung gemeinsam mit dem AfSO statt. Dabei wird es in erster Linie darum gehen, abzuklären, ob es möglich ist, dass die jetzigen Betriebe, die auf der Pflegeheimliste stehen, noch mehr Plätze in KVG-Plätze umwandeln und welche Betriebe neu KVG-Plätze anbieten könnten. Voraussichtlich wird es dazu im zweiten Halbjahr eine Info-Veranstaltung für die involvierten Organisationen geben. |
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OE-Prozess – im Juli beginnt eine neue Ära
Dem Verband ist es gelungen, eine kompetente Person als Co-Leitung zu gewinnen: Miriam Augustine, 55 Jahre alt und wohnhaft in Steinach, hat das Rennen gemacht. Miriam Augustine bringt einen Bachelor als eidg. dipl. Betriebsökonomin mit; sie verfügt über einschlägige Erfahrung im Bereich Kommunikation und Marketing bzw. in der Verbandsarbeit und bringt bei INSOS SG-AI insbesondere ihr Netzwerk in Politik und Verwaltung ein. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit wird der Aufbau und die Pflege des politischen Netzwerkes im Kanton St. Gallen sein. Miriam Augustine wird die Stelle offiziell mit 60 % am 1. Juli antreten. Damit beginnt für den Verband eine neue Ära. Die Stellenaufstockung soll den Vorstand und die Geschäftsstelle entlasten und bietet grundsätzlich die Chance, viele Dinge neu zu organisieren. Damit eine zeitgemässe, solide und verbindliche Grundlage die Basis für alles Handeln bilden kann, ist die Revision der Statuten eine der ersten Aufgaben, die der Verband in Angriff nimmt. |
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Hauptversammlung / INSOS Rat an beko
An der Hauptversammlung von INSOS SG-AI Mitte März wurden alle statutarischen Geschäfte genehmigt. Der bisherige Präsident Marco Dörig wurde verabschiedet, Patrick Benz als neuer Präsident und Martin Landolt und Christoph Tobler als neue Vorstandsmitglieder gewählt. Im zweiten Teil der HV informierte das AfSO über wichtige Entwicklungen, stellte sich die beko ost vor und wurde der INSOS Rat verabschiedet.
Mit dem offiziellen «Transfer» des INSOS Rats an die Behindertenkonferenz Ost (beko) an der HV wurde ein Kapitel der Vereinsgeschichte würdevoll abgeschlossen. Kurz nach der Ratifizierung der UN-BRK in der Schweiz gründete INSOS SG-AI den INSOS Rat, der sich aus Menschen mit einer Beeinträchtigung, die in Mitglieder-Organisationen wohnen und arbeiten, zusammensetzte, damit sich die Betroffenen direkt für ihre Interessen auf Verbandsebene einsetzen konnten. Der INSOS Rat trug einen erheblichen Beitrag an den UN-BRK-Aktionsplan des Verbandes bei, arbeitete bei der neuen Website mit, damit diese möglichst hindernisfrei ist, und der INSOS Rat konnte sich beim Vorstand mit diversen Anliegen einbringen. Es entstand ein breites Netzwerk von Selbstvertretenden, von dem nicht zuletzt der Kanton St. Gallen, INSOS Schweiz oder auch die beko profitierten, wenn es darum ging, Selbstvertreter:innen zu finden, die ihre Expertise einbringen konnten. Mit dem Erstarken der beko und deren Professionalisierung auf der einen Seite und der Ressourcenknappheit auf Verbandsebene auf der anderen Seite lag es fast auf der Hand, den INSOS Rat in die beko zu integrieren. Mit einem sorgfältig gestalteten Prozess konnten im letzten Jahr die anfängliche Skepsis und der Widerstand der Mitglieder des INSOS Rats mehr und mehr aufgelöst werden, so dass an der HV eine Übergabe in Minne erreicht werden konnte.
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UN-BRK-Aktionsplan
INSOS SG-AI war einer der ersten Verbände in der Schweiz, die einen UN-BRK-Aktionsplan erarbeiteten. Von 2017-2019 wurden in einem breit angelegten Projekt viele Ziele und Massnahmen definiert, die bis Ende 2024 umgesetzt werden sollten. Infolge der Covid-Pandemie musste eine längere Pause eingelegt werden, so dass entschieden wurde, die Umsetzungsphase zu verlängern. Eines der wichtigen Ergebnisse des UN-BRK-Aktionsplanes war die Entwicklung des Stammtisches, eines Austausch-Gefässes für interessierte Selbstvertreter:innen. Der Stammtisch findet zweimal pro Jahr in verschiedenen Organisationen statt und stösst auf immer grösseres Interesse. Auch dieses Gefäss wird die beko übernehmen: Ab 2027 bietet sie den Stammtisch an. Am Stammtisch im November wird die feierliche Übergabe stattfinden. Im Februar fand die letzte Sitzung der UN-BRK-Begleitgruppe statt. An der Stelle danken wir allen Beteiligten und deren Organisationen für ihr Mitwirken und ihr Engagement!
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Auftritt an der OBA 2026
Ende August findet auch dieses Jahr auf dem Olma-Gelände in St. Gallen die Ostschweizer Messe für Aus- und Weiterbildung (OBA) statt. Unter dem Dach von INSOS SG-AI betreiben zwölf Organisationen aus den Kantonen SG, TG und AR, die Ausbildungen für Menschen mit Unterstützungsbedarf anbieten, gemeinsam einen Stand und informieren über die besonderen Bedingungen, wenn jemand eine PrA-, EBA- oder EFZ- Ausbildung in unserer Branche in Angriff nehmen will. Hier geht es zur OBA und hier geht es zu unserer Website AMUB. |
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Wechsel in den Geschäftsleitungen
Am ersten Januar hat Martin Würmli neu die Geschäftsleitung von viv. übernommen. Herzlich willkommen!
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HEVEnet
Im November 2025 wurde der Verein HEVEnet gegründet. Der Verein HEVEnet ist eine gemeinnützige Plattform für Fachpersonen und Organisationen, die Menschen mit HEVE bzw. in herausfordernden Situationen begleiten. Im Zentrum stehen Austausch, Weiterentwicklung und Zusammenarbeit – mit dem Ziel, die Angebotslandschaft gezielt zu verbessern. Der Verein verbindet Praxis, Theorie und Forschung und schafft damit Impulse für Entwicklungsprozesse. Am 18. November steht eine interessante Veranstaltung zum Thema Tarife auf dem Programm: Kostendeckende Tarife sind Voraussetzung für eine nachhaltige Grundversorgung der Zielgruppe. Drei Institutionen im Kanton Solothurn beabsichtigen die Gründung einer eigenen Stiftung und verhandeln kostendeckende Tarife mit dem Kanton. Siehe auch Veranstaltungshinweise.
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Eidgenössische Abstimmungen vom 14. Juni – Positionierung von ARTISET
Am 14. Juni 2026 stimmt das Schweizer Stimmvolk über zwei Vorlagen ab, die für unsere Branche und die Gesellschaft von Bedeutung sind: die eidgenössische Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)» und die Änderung des Zivildienstgesetzes sowie weitere Entwicklungen im Bereich des Zivildienstes. Die zuständigen Gremien von ARTISET und den Branchenverbänden CURAVIVA, INSOS und YOUVITA lehnen die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» ab, weil die Initiative zentrale Voraussetzungen für die Sicherstellung der Versorgung in den ARTISET-Branchen infrage stellt. Gegen die Volksinitiative haben sich zwei breit abgestützte Allianzen gebildet, die ihre branchenübergreifenden Kampagnen «Nein zur Chaos-Initiative» eng koordinieren. ARTISET übernimmt in diesen übergeordneten Kampagnen keine aktive Rolle und beteiligt sich nicht finanziell. Die Mitwirkung der Föderation konzentriert sich stattdessen auf branchenspezifische Aktivitäten, über die laufend informiert wird. Bez. Zivildienstreform positioniert sich ARTISET neutral und verzichtet auf eine Abstimmungsempfehlung.
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Weniger Praktika, aber noch keine Entwarnung
Seit 2017 ist der Anteil neuer Lernender Fachmann*frau Betreuung (FaBe), die vor Ausbildungsstart ein oder mehrere Praktika absolvieren, deutlich gesunken – von über 50% auf 31% im Jahr 2025. Dennoch absolviert noch immer fast jede dritte lernende Person vor Lehrbeginn ein Praktikum. Das zeigt das Monitoring von SAVOIRSOCIAL – und macht deutlich: Das Ziel ist noch nicht erreicht. Praktika stellen weiterhin eine Einstiegshürde dar. Dieser Umweg verlängert den Weg zu einem anerkannten Abschluss oder hält insbesondere Erwachsene ganz vom Einstieg in den Betreuungsbereich ab.
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Unterstützung für Betriebe bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz
Eine aktuelle Studie zeigt: Ein Drittel der Arbeitnehmenden erlebt sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Solche Situationen kommen für Betriebe oft unerwartet und sind herausfordernd. Unternehmen sind jedoch gesetzlich verpflichtet, ihre Mitarbeitenden zu schützen und bei Vorfällen zu handeln.Mit dem Angebot von «KMU konkret+» erhalten privatrechtliche KMU-Betriebe professionelle Unterstützung sowohl im Ernstfall als auch in der Prävention – erprobt, kostengünstig und praxisnahe. Das Projekt KMU konkret+ wird von verschiedenen kantonalen und städtischen Fachstellen für Gleichstellung getragen, so auch von der Abteilung Integration und Gleichstellung des Kantons St. Gallen. Mehr Informationen sind zu finden unter kmukonkret.ch. INSOS SG-AI wird voraussichtlich im Juni ein kostenloses Webinar für die Verbandsmitglieder anbieten, in dem die verschiedenen Dienstleistungen von KMU konkret+ vorgestellt werden.
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Curaviva St.Gallen besetzt die Geschäftsführung neu
Domenika Schnider Neuweiler übernimmt ab dem 1. Juni 2026 die operative Leitung der Geschäftsstelle von Curaviva St. Gallen. Mit dieser Entscheidung unternimmt der Verband einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung und Professionalisierung der Verbandsarbeit. Aktuell engagiert sich Domenika Schnider Neuweiler aktiv im Vorstand von Curaviva St.Gallen. |
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Beko ost - Themenabend Arbeit
Die beko ost macht am 30. Juni einen Themenabend, an dem es um das Thema Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen geht. Die beiden Organisationen Profil – Arbeit & Inklusion und mitschaffe.ch sind Organisationen, die Menschen mit Behinderungen bei der Arbeitssuche helfen. An diesem Abend stellen beide Organisationen ihr Angebot vor und beantworten Fragen der Teilnehmenden. Im Anschluss gibt es einen Apéro. Weitere Infos gibt es hier.
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25. St. Galler Sportgala erstmals inklusiv gefeiert
Anlässlich der OFFA ehrte die IG Sport SG Ende April die erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler des Kantons St.Gallen. Zum ersten Mal mit auf der grossen Bühne: Athletinnen und Athleten mit einer kognitiven Beeinträchtigung. Sie alle nahmen an den Special Olympics World Winter Games 2025 in Turin teil und brachten Edelmetall in die Ostschweiz. Der Dachverband des St. Galler Sports setzte somit ein wichtiges Zeichen und zeigte, dass Inklusion auch im Leistungssport funktioniert.
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- Freitag, 8. Mai, 2026
- Freitag, 28. August, 2026
- Freitag, 30. Oktober, 2026
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- Stammtisch für Selbstvertreter:innen: Mittwoch, 20. Mai 2026, 15 Uhr, in der Valida. Hier findet man die Infos.
- Webinar: Resilienz im Betrieb fördern: Montag 8. Juni 2026, 11.30–12.30 Uhr. Das ist eine Veranstaltung von ARTISET/Securit.
- «Netzwerk betriebliche Mitwirkung» & «Netzwerk Lebensraum»: Montag, 8. Juni, 10–15 Uhr, im Berner Generationenhaus, Bahnhofplatz 2, in Bern. Das ist eine Veranstaltung von INSOS Schweiz.
- Tagung 2026 / Die Rechte von Menschen mit Behinderungen: Donnerstag,18. Juni 2026, 9.30–17 Uhr, Im Kollegienhaus, in der Aula der Universität Basel, Petersplatz 1, Basel. Das ist eine Veranstaltung des ZRMB.
- Themenabend Arbeit: Dienstag, 30. Juni 2026, 18-19 Uhr, HOY, Marktplatz 22, St. Gallen. Das ist eine Veranstaltung von der beko ost.
- LAP-Feier für FaBe und AGS: Mittwoch, 1. Juli 2026, 15 Uhr, im Stadtsaal Rorschach. Hier findet man demnächst die Infos.
- INSOS-Kongress. Grenzen-los!? – Grenzen hinterfragen, verschieben, überwinden: Mittwoch 26. und Donnerstag 27. August 2026, Interlaken. Das ist eine Veranstaltung von INSOS Schweiz.
- OBA/Die Ostschweizer Messe für Aus- und Weiterbildung: Donnerstag, 27. bis Sonntag, 30. August 2026, Olma-Messegelände, St. Gallen. Hier findet man die Infos.
- Darüber müssen wir reden! Sexualität, Partnerschaft und Selbstbestimmung in der Behindertenhilfe: Donnerstag, 3. September 2026, 8.45-16.15 Uhr, Stiftung Arkadis, Olten. Eine Veranstaltung der Stiftung arkadis.
- Netzwerkveranstaltung «Kostendeckende Tarife»: Mittwoch, 18. November 2026, 14–17 Uhr, Stiftung Discherheim, Solothurn. Eine Veranstaltung von HEVEnet.
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