Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.
|
|
|
|
Sehr geehrte Damen und Herren
Wir freuen uns ausserordentlich, dass unsere Mitglieder-Organisationen an der a.o. Mitgliederversammlung Mitte November Ja gesagt haben zum Antrag des Vorstands, die Geschäftsstelle um 50 Prozent zu erweitern. Mit dem Ja haben sie sich auch einverstanden erklärt, in Zukunft höhere Mitgliederbeiträge zu bezahlen, was nicht selbstverständlich ist in einer Zeit, in welcher der Kostendruck überall spürbar härter wird und notabene mit einem staatlichen Sparpaket im Nacken. Das äusserst klare Ja der Mitglieder werten wir als Zeichen des Vertrauens, als Ausdruck der Wertschätzung dessen, was wir in den vergangenen Jahren geleistet haben und als Signal, dass wir ein starkes politisches Lobbying brauchen, um die künftigen Aufgaben professionell meistern zu können.
Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern sehr herzlich für die Unterstützung und das Vertrauen! Dieses Ja gibt uns einen wertvollen Schub, damit wir das nächste Jahr mit noch grösserem Elan und noch grösserer Power in Angriff nehmen können. Wir freuen uns sehr auf die neue Ära!
In diesem Sinn wünschen wir Ihnen eine schöne Adventszeit, besinnliche Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr! Felicitas Leibundgut, Geschäftsführerin INSOS SG-AI
|
|
|
|
Für wen gilt wann das Arbeitsgesetz?
|
|
Das Arbeitsgesetz mutet Nicht-Jurist:innen an wie ein Buch mit sieben Siegeln. Für Kopfzerbrechen sorgt derzeit die Unklarheit, welche Ausbildungen als gleichwertig wie jene der Erzieher:innen und Fürsorger:innen anerkannt werden. Je nachdem sind die Angestellten dem Arbeitsgesetz unterstellt oder nicht.
|
|
|
|
Erweiterung der Geschäftsstelle
Seit die Gesetzesrevision in Gang ist, hat sich das Arbeitsvolumen der Geschäftsstelle und des Vorstands, insbesondere des Präsidenten, jedes Jahr vergrössert. Sowohl die Geschäftsstelle als auch der Vorstand sind ressourcenmässig am Limit. Anfang Jahr wurde darum entschieden, einen OE-Prozess in Angriff zu nehmen. Ziel war, Szenarien zu entwickeln, wie der Vorstand entlastet und der Geschäftsstelle mehr Ressourcen zur Verfügung gestellt werden können. Eine Hauptaufgabe der neuen Person wird - mit Blick auf die Gesetzesrevisionen im Kanton St. Gallen - insbesondere der weitere Ausbau und die Stärkung des politischen Lobbyings sein. Am 19.11.25 fand eine ausserordentliche Mitgliederversammlung statt, an der die Mitglieder darüber abstimmten, ob die Geschäftsstelle um 50 % aufgestockt werden kann. Der intensive OE-Prozess im Vorfeld hat sich gelohnt: Die 25 vertretenen Organisationen haben sozusagen einstimmig die Stellenerweiterung gutgeheissen. Bis Ende Jahr wird der Stellenbeschrieb gemacht, damit Anfang Jahr die neue Stelle ausgeschrieben werden kann. Geplant ist, dass die neue Person am 1. Juli die Stelle antritt. Mit dem Ja zur Stellenerweiterung ging auch ein Ja zur Erhöhung der Mitgliederbeiträge einher. Auf die Hauptversammlung am 19. März 2026 wird ein differenziertes Budget erarbeitet.
|
|
Gesetzesrevision (BehG) I
Nach der Vernehmlassung, die bis Ende Februar 2025 dauerte und in der INSOS SG-AI Nein zum für den Verband relevanten Nachtrag I (Finanzierung ambulante Leistungen im Bereich Wohnen) gesagt hat, hat INSOS SG-AI eine externe Beratung in Anspruch genommen, um den weiteren Prozess bez. politischem Lobbying zu planen und zu gestalten. Der Verband hat infolgedessen seine Forderungen auf drei Hauptforderungen reduziert (Qualität, Tarife und Transitionskosten) und hat am 12. August eine Veranstaltung für die Kantonsräte durchgeführt, die von knapp 20 Kantonsratsmitgliedern besucht wurde und die ein guter Start für die Sensibilisierung des Kantonsrats war. Ende Oktober fand die erste Sitzung der Vorberatenden Kommission (VoKo) statt, zu der INSOS SG-AI eingeladen war, um dort seine Positionierung darzulegen. Kernbotschaft war, dass der Regierung ein Auftrag erteilt werden soll, in der Verordnung die drei genannten Punkte auszuarbeiten. Nach interner und externer Einschätzung war der Auftritt des Verbands sehr überzeugend. D.h. INSOS SG-AI ist derzeit von seinem Nein zum Gesetz abgerückt, aber das Nein hat sehr geholfen, ernst genommen zu werden. Die nächste Sitzung der VoKo ist für den 18. Dezember geplant. Ursprünglich war vorgesehen, dass Anfang Dezember die erste Lesung im Kantonsrat hätte stattfinden sollen. Das Geschäft wird nun wohl an der März-Session 2026 behandelt werden. Die Vorlage untersteht dem obligatorischen Finanzreferendum und müsste im Herbst vor das Volk kommen, damit das neue Gesetz per 01.01.2027 in Kraft treten kann.
|
|
Gesetzesevision (BehG) II
Parallel zur Gesetzesrevision im ambulanten Bereich hat schon eine zweite Gesetzesrevision begonnen, welche die zukünftigen Finanzierungsmechanismen im stationären Bereich regeln bzw. Fehlanreize eliminieren und die Durchlässigkeit zwischen den beiden Bereichen verbessern soll. Socialdesign hat dazu im Auftrag des Kantons eine Analyse erstellt; das AfSO hat eine Finanzgruppe ins Leben gerufen, in der auch Vertreter:innen aus der Branche mitarbeiten. In verschiedenen Sitzungen wurden Informationen gesammelt und Szenarien diskutiert, wie das neue Finanzierungssystem aussehen könnte. Ein wichtiges Thema ist dabei der Umgang mit dem Schwankungsfonds. Angesichts der Komplexität des Unterfangens musste der Zeitplan angepasst werden: Der Vollzug soll erst ab 2029 sein statt wie geplant ab 2028.
|
|
Zusammenarbeit mit dem Kanton
Seit Juni gilt die neue Zusammenarbeitsvereinbarung zwischen dem Amt für Soziales (AfSO) und INSOS SG-AI. Diese sieht u.a. vor, dass die Mitwirkungsmöglichkeiten seitens INSOS SG-AI zeitnaher geklärt werden können. Bei sehr relevanten Themen wird mit einer Auftragsvereinbarung gearbeitet (z.B. zum Thema Höchstansätze im Bereich TSmL), und auch bei den anderen Themen wird der Grad der Mitwirkung von INSOS SG-AI vorab definiert. Dann findet jedes Jahr eine Jahresplanungs- bzw. Mehrjahresplanungs-Sitzung mit dem Leiter des Amtes für Soziales statt. Im November haben das AfSO und INSOS SG-AI gemeinsam die wichtigsten Themen für das Jahr 2026 definiert. Das sind u.a. eine Prozessevaluation LV mit den Organisationen, eine Angebotsanalyse Sonderbedarf (Intensivplätze), eine Analyse TSmL/Höchstansätze und eine Analyse Schnittstelle Psychiatrie und TS-Angebote (siehe auch nächster Artikel). Ebenso wird der Austausch mit der zuständigen Regierungsrätin institutionalisiert; in Zukunft werden, wie dieses Jahr schon, beim jährlichen Treffen auch die Trägerschaften dabei vertreten sein. Noch nicht abschliessend geklärt ist der Umgang mit dem Übergangswohnplätze-Konzept.
|
|
Gesamtinformationsanlass SVA-INSOS – Projekt PSYTA
Am jährlich stattfindenden Gesamtinformationsanlass SVA-INSOS im November, der sehr gut besucht war, berichtete Michael Rimle, Leiter berufliche Integration, u.a. über das Projekt PSYTA, ein Projekt, das zusammen mit dem Amt für Soziales durchgeführt wird und in dem auch INSOS SG-AI mit vier Organisationen vertreten sein wird. Die Abkürzung PSYTA steht für Psychiatrie und Tagesstruktur ohne Lohn. Im Kanton St. Gallen bestehen Probleme beim Übergang von psychiatrischer Versorgung in Tagesstrukturangebote, was zu einer hohen Rate von Abbrüchen bei den Integrationsmassnahmen, zu wiederholten Klinikaufenthalten, hohen Belastungen bei den Klient:innen und zu hohen Kosten beim Kanton führt. Vermutete Ursachen sind u.a. Finanzierungslücken zwischen KVG, IV und Kantonsbeiträgen nach BehG, fehlende Zwischenangebote sowie mangelnde Begleitung beim Austritt der Klient:innen. Das Projekt PSYTA zielt darauf ab, die Situation zu analysieren, Lücken zu identifizieren und konkrete Lösungsansätze zu skizzieren, um eine nachhaltige Integration und eine bessere Kooperation zwischen den verschiedenen Akteuren zu erreichen. Der Zeitplan umfasst die Analyse (bis Feb. 2026), die Konzeptentwicklung (bis Juni 2026) und die Umsetzung ab Sommer 2026. Chancen liegen in der Stärkung der Prävention von Chronifizierung, effizienter Mittelverwendung und verbesserter beruflicher Integration. |
|
Entlastungspaket 2026
Der Kanton SG hat ein riesiges, überdimensioniertes Sparpaket namens «Entlastungspaket 2026» geschnürt. Damit sollen in den nächsten drei Jahren mehr als 200 Millionen gespart werden. Insgesamt gibt es 87 Massnahmen; die Behindertenbranche ist von zwei Massnahmen betroffen. Massnahme 19 zwingt unsere Branche dazu, in den drei Jahren insgesamt 20 Millionen zu sparen. Treffen wird es hierbei vor allem die Nicht-IVSE Betriebe. Schwierig ist für uns, dass die Behindertenbranche auch von Massnahme 48 betroffen ist. Denn wenn beim Staatspersonal der Teuerungsausgleich gestrichen wird, wird bei allen Organisationen, die Staatsbeiträge bekommen, ebenfalls der Teuerungsausgleich gestrichen, da diese gleichbehandelt werden wie das Staatspersonal. Auf die Branche hochgerechnet heisst das gemäss Aussage des AfSO, wenn die Teuerung z.B. einem halben Prozent entspricht, macht das eine halbe Million Franken aus. INSOS SG-AI hat den Kantonsrät:innen ein Mail geschickt mit der Bitte, die Behindertenorganisationen von M48 auszunehmen, da sie lohnmässig weder mit dem Staatspersonal noch mit den übrigen Organisationen, die Staatsbeiträge bekommen, mithalten können. Das sind insbesondere Organisationen im Bereich Bildung, wie z.B. die HSG, die Fachhochschulen, Mittelschulen oder Berufsschulen. Mittlerweile wissen wir, dass an der Dezember-Session alle Änderungsanträge abgelehnt worden sind und das Sparpaket sogar noch um 60 Millionen erhöht werden wird.
|
|
Konferenz der Dienstleistenden
Letztes Jahr im Mai wurde die Konferenz der Dienstleistenden neu ins Leben gerufen mit dem Ziel, das politische Lobbying aufzubauen und einmal pro Jahr eine Veranstaltung für die Trägerschaften und Geschäftsleitenden zusammen zu organisieren. Die Bilanz nach anderthalb Jahren fällt positiv aus. Es oblag vor allem der Arbeitsgruppe Konferenz der Dienstleistenden die Roadmap bez. Gesetzesrevision zu erarbeiten und umzusetzen. Sie organisierte Mitte August die Veranstaltung für die Kantonsrät:innen und bereitete den Auftritt von INSOS SG-AI an der Sitzung der Vorberatenden Kommission Ende Oktober vor. Ebenso zeichnete sie verantwortlich für den zweiten Teil der a.o. Mitgliederversammlung am 19.11.25, in dem Claudius Luterbacher, Leiter Amt für Soziales, Kanton St. Gallen, Gelegenheit geboten wurde, über den aktuellen Stand bez. Gesetzesrevisionen, das Entlastungspaket und die Höchstansätze im Bereich TSmL zu informieren. Die Möglichkeit zum Austausch wurde sowohl von den Trägerschaften als auch von den Geschäftsleitungen sehr geschätzt.
An der Stelle danken wir Thomas Rüegg, dem Präsidenten der Stiftung Balm, und Beni Heeb, dem Präsidenten des Vereins RHYOOT, für ihren unermüdlichen Einsatz vor und hinter den Kulissen. Auch dank ihrem Engagement hat INSOS SG-AI einen so guten Leistungsausweis.
|
|
Fachkräftemangel – Empfehlungen für die Mitglieder / Personalpool / Lohnrichtlinien
Seit längerem gibt es eine Arbeitsgruppe Fachkräftemangel, deren Arbeit sich an drei Schwerpunkten orientiert. Derzeit liegen die Empfehlungen vor, die sich an die Leistungsgserbringenden richten. Im internen Bereich der Website finden die Mitglieder dazu einen ausführlichen Text mit den Empfehlungen. (Wer die Zugangsdaten braucht, melde sich bitte bei der Geschäftsstelle von INSOS SG-AI.) Vier Pilot-Organisationen haben ausserdem unter dem Namen «Teamwerk Ost» einen organisationsübergreifenden Personalpool geschaffen, der einem kurzfristigen Personalmangel entgegenwirken soll. Die Probephase und Auswertung sind erfolgreich verlaufen, so dass der Personalpool Anfang 2026, wenn klar ist, wie die Zugangsbedingungen definiert werden (Jahresbeitrag etc.), bei Interesse den anderen Vereinsmitgliedern zur Verfügung gestellt werden soll. Als Drittes hat sich die Arbeitsgruppe zum Ziel gesetzt, die Lohnempfehlungen von INSOS SG-AI zu überarbeiten. Als Grundlage dazu sollen die Resultate der perinnova-Studie dienen, die mittlerweile vorliegen. Es ist erfreulich, dass 15 Mitglieder mitgemacht haben. |
|
Erfa-Gruppe Meldestelle / Arbeitsgruppe Meldestelle
Die St. Galler Qualitäts-Richtlinien verlangen von den Betrieben, dass sie intern eine Meldestelle für Grenzverletzungen einrichten oder eine externe Meldestelle zur Verfügung stellen. Viele Organisationen verfügen bereits über eine Meldestelle oder planen, eine solche aufzubauen. Mittlerweile hat sich auch eine Erfa-Gruppe gebildet, die im August ihr erstes Treffen hatte; das nächste Treffen ist für den März 2026 geplant. Das Thema Meldestelle ist indessen nicht nur ein St. Galler Thema, sondern beschäftigt auch INSOS Schweiz. INSOS Schweiz will seinerseits die Regionen beim Thema Meldestelle unterstützen und beabsichtigt, eine Arbeitsgruppe ins Leben rufen, die an Themen arbeitet wie Modelle für kleine Institutionen, Zusammenarbeit zwischen Institutionen, gelingende Zusammenarbeit zwischen externem und internem Meldewesen und Einbezug der Menschen mit Unterstützungsbedarf. Wer interessiert ist, in der Arbeitsgruppe mitzuwirken, kann sich bei der Geschäftsstelle von INSOS SG-AI melden.
|
|
OBA-Stand
Jedes Jahr nehmen ein Dutzend Betriebe, die Ausbildungen für Jugendliche mit Unterstützungsbedarf anbieten, an einem Stand an der OBA (Ostschweizerische Bildungsausstellung) teil. Die diesjährige OBA, die Ende August stattfand, war auch dieses Jahr ein Erfolg, so dass die teilnehmenden Organisationen bereits ihre Teilnahme an der OBA 2026 planen. Es ist vorgesehen, den Stand neu zu gestalten und den Auftritt zu modernisieren. Falls es neue Organisationen gibt, die gerne mitmachen wollen, können sie sich gerne bei der Geschäftsstelle von INSOS SG-AI melden.
|
|
INSOS Rat
Der INSOS Rat ist derzeit vor allem mit der Frage beschäftigt, ob er bei INSOS noch richtig verankert ist. Mit dem Erstarken der Behindertenkonferenz St. Gallen-Appenzell (Beko), deren Auftrag es ist, die Interessenvertretung aller Menschen mit Behinderung wahrzunehmen, liegt es nahe, dass der INSOS Rat aufgelöst wird, um in der Beko aufzugehen. Die Beko war das ganze Jahr an den Sitzungen des INSOS Rats vertreten, so dass Barrieren abgebaut und Vertrauen aufgebaut werden konnten. Nichtsdestotrotz hat der INSOS Rat gegenüber dem Vorstand unmissverständlich deutlich gemacht, dass er sich wünscht, auch in Zukunft in seiner jetzigen Form weiter existieren zu können. Ausschlaggebender Punkt ist vor allem, dass die Beko aufgrund ihrer bisherigen Arbeitsweise als sehr anonym erlebt wird. Aktuell wird geprüft, ob ein Transfer zur Beko möglich ist.
|
|
Rückblick Stammtisch
Im November fand der letzte Stammtisch für die Selbstvertreter:innen im HPV Rorschach statt. Nach einer Betriebsführung diskutierten die Selbstvertreter:innen in kleinen Gruppen über die beiden Fragen: Kann ich selbstbestimmt entscheiden, mit wem ich Liebe und Freundschaft haben möchte? Wo bekomme ich Hilfe, wenn ich Fragen zur Liebe und Freundschaft habe? und präsentierten ihre Resultate im Plenum. Ein willkommener Apero rundete die Veranstaltung ab, die wiederum sehr gut besucht war.
|
|
Vernehmlassung Gesundheitsgesetz
INSOS SG-AI wurde eingeladen, an der Vernehmlassung des Gesundheitsgesetzes teilzunehmen, weil verschiedene Betriebe auf der Pflegeheimliste sind. Die Vernehmlassung läuft bis Mitte Januar. Die KVG-Betriebe sind in erster Linie von Kap III, 4. Ausbildung von nicht-universitären Gesundheitsberufen betroffen. Da ein paar Pilotbetriebe bereits bei diesem Punkt im Vorfeld einbezogen wurden, geht INSOS SG-AI davon aus, dass es keine heiklen Punkte geben sollte. Nichtsdestotrotz werden die KVG-Betriebe direkt angeschrieben, damit sie sich in der Vernehmlassung einbringen können. Unter diesem Link findet man alle Unterlagen. Natürlich sind bei Interesse an der Materie auch Rückmeldungen der anderen Organisationen willkommen - gerne bis am 7. Januar 2026.
|
|
Wechsel in den Geschäftsleitungen
Der Generationenwechsel lässt grüssen. Gleich in mehreren Organisationen gab es einen Wechsel in den Geschäftsleitungen: Wir heissen Claudia Hirsig als neue Geschäftsleiterin von ancora-Meilestei, Mauro Franchina als neuen Geschäftsleiter der Stiftung Lukashaus und Silvan Vonarburg als neuen Co-Geschäftsleiter des HPV Uzwil-Flawil willkommen.
|
|
Workshop «Gegen Gewalt an Frauen mit Behinderungen»
Anfang November organisierte die Beko einen Workshop zum Thema «Gegen Gewalt an Frauen mit Behinderungen». Am Morgen wurde diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. Aus den Diskussionen entstanden einzelne Aussagen, welche die Teilnehmerinnen am Nachmittag dann auf Plakaten gestalteten. Die Resultate sind noch bis am 10. Dezember zu sehen: Während der nationalen Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» hängen die Plakate im öffentlichen Raum der Kantone St. Gallen und Appenzell.
|
|
Indoor- und Outdoor-Sport-Trainings
Swiss inclusive sport bietet bis Ende Jahr viele spannende Indoor- und Outdoor-Aktivitäten an, bei denen Menschen mit Beeinträchtigung herzlich willkommen sind. Regelmässige Trainings im Schnee, auf dem Eis oder in der Halle gibt es für Handball, Eislaufen und Fussball. Wer sich für Handball interessiert: Handball - HC Rheintal, dienstags 18.30-20.00 Uhr, Turnhalle Schöntal Altstätten, Bildstrasse 10, Altstätten. Wer sich für Eislaufen interessiert: Eislaufschule Wildhaus, ab Dezember an unterschiedlichen Tagen für diverse Niveaus, Eissporthalle Wildhaus. Wer sich für Fussball interessiert: FC Rapperswil-Jona, samstags, 8.00-9.00 Uhr, Turnhalle Hanfländer, Attenhoferstrasse, Rapperswil-Jona. Sportbegeisterte jedes Alters sind dabei willkommen. Details findet man auf der neuen Homepage oder Lena Thoma, Koordinatorin Kanton St.Gallen, erteilt Auskunft: +41 79 470 73 14, thoma@inclusivesport.ch (Montag und Mittwoch).
|
|
HPV Rorschach: 10 Jahre Fachstelle Selbstvertretung
Der HPV Rorschach feiert ein starkes Jubiläum: Seit zehn Jahren gibt es die Fachstelle Selbstvertretung. Sie koordiniert, unterstützt und fördert Anliegen und Projekte im Bereich der Selbst- und Mitbestimmung. Der Selbstvertretung kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Zum Jubiläum haben die Selbstvertretenden zusammen mit Roland Ammann, der Band und dem Sänger Jesse Brown ein Musikvideo produziert. Das Video heisst «Papiertiger» und es zeigt, was Selbstvertretung ausmacht und wie viel Kraft dahintersteckt. Der Song ist ein Muntermacher und ein Mutmacher, in dem das Potenzial steckt, ein Hit zu werden. Hier kann man den «Papiertiger» downloaden.
|
|
Förderprogramm «Einfach besser! … am Arbeitsplatz»
Mit dem Förderprogramm «Einfach besser! … am Arbeitsplatz» unterstützen Bund und Kantone Betriebe dabei, die Mitarbeitenden in den Grundkompetenzen Lesen, Schreiben, Sprache, Rechnen und Umgang mit digitalen Medien zu stärken. Den Betrieben stehen Fördergelder für die Entwicklung von praxisorientierten Kursen zur Verfügung. Die Behinderten-Organisation Brändi hat das Förderprogramm bereits genutzt und führt seit 2023 Grundkompetenzen-Kurse durch. In der aktuellen Erfolgsgeschichte kommen u. a. eine Kursteilnehmerin und der Unternehmensleiter Produktion zu Wort. Die beiden zeigen eindrücklich auf, wie wirkungsvoll ein Grundkompetenzen-Kurs ist: Wer über Neuigkeiten zum Förderprogramm «Einfach besser! … am Arbeitsplatz» informiert sein will kann dem LinkedIn-Kanal Einfach besser! ... am Arbeitsplatz folgen. |
|
Menschen mit Beeinträchtigungen bei Entscheiden unterstützen
Menschen mit Behinderungen sollen selbstbestimmt Entscheidungen treffen können. Supported Decision Making (unterstützte Entscheidungsfindung) stärkt die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen, wie es die UN-BRK fordert. Das La Trobe-Modell bietet Fachpersonen einen strukturierten, personenzentrierten Ansatz mit klaren Prinzipien und sieben flexiblen Schritten, um Entscheidungsprozesse zu begleiten. Es ist besonders relevant im Erwachsenenschutz und in sozialpädagogischen Wohnformen und setzt passende Assistenzangebote sowie Ressourcen voraus, um Wahlfreiheit nachhaltig zu ermöglichen. Details zum Konzept sind hier zu finden.
|
|
- Montag, 19. Januar, 2026
- Freitag, 20. Februar, 2026
- Freitag, 8. Mai, 2026
|
|
- Hauptversammlung INSOS SG-AI: Donnerstagnachmittag, 19. März 2026, RHYBOOT. Save the date - Infos folgen.
- Neurodivergenz, wenn das Denken anders tickt: 24./25. März 2026, Academia Euregio Bodensee, Bionstrasse 5, St. Gallen. Eine Veranstaltung der Academia Euregio.
- Stammtisch für Selbstvertreter:innen: Mittwoch, 20. Mai 2026, 15 Uhr, Valida. Save the date - Infos folgen.
- LAP-Feier für FaBe und AGS: Mittwoch, 1. Juli 2026, 15.00 Uhr, Stadtsaal Rorschach. Save the date - Infos folgen.
|
|
|
|
|